Veranstaltungsdatum: 21.03.2026
Veranstaltungsort: Kino Achteinhalb, Nauwieser Str. 19, 66111 Saarbrücken
Am Samstag, 21. März zeigt das Kino Achteinhalb einen Film über zwei außergewöhnliche Geschwister aus Saarbrücken, deren Leben von Widerstand, Exil und einem unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit geprägt ist.
Auch heute, im hohen Alter, berichten Alice Hornung und Horst Bernard mit großer Klarheit und Leidenschaft von ihren Erfahrungen. Als Kinder der antifaschistischen Widerstandskämpfer Leander und Irene Bernard floh die Familie 1935 nach Frankreich, nachdem sie sich gegen den Anschluss des Saargebiets an das nationalsozialistische Deutschland gestellt hatte. Wegen Leanders jüdischer Wurzeln lebten sie während der deutschen Besatzung in ständiger Angst, erfuhren aber zugleich große Solidarität – von Kommunisten, Sozialisten, Gewerkschaftern und mutigen Nachbarn, die halfen, ihre Entdeckung zu verhindern.
Auch nach ihrer Rückkehr ins Saarland 1945 setzte die Familie ihr politisches Engagement ohne Unterbrechung fort. Die Bernards engagierten sich gegen die Abspaltung des Saarlands, gegen ein Wiederaufleben faschistischer Ideologien und für Frieden und Abrüstung – Themen, für die sie sich bis heute einsetzen. Dem Filmemacher Kai Reppert gelang es durch die persönlichen Erzählungen und seltenen Archivaufnahmen ein eindringliches Porträt zweier Leben zu schaffen, das der Erinnerung und dem Widerstand gewidmet ist und zugleich das Leben feiert. Beginn 19 Uhr.
Fragen: imandt@web.de
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